Am 24.01. trafen die Herren der ersten Bundesliga in der Korneuburger Sporthalle auf Union Raiffeisen Waldviertel, gegen die sie sich mussten klar mit 0:3 (15:25, 11:25, 21:25) geschlagen geben mussten.
Schwieriger Start ins Match
Der erste Satz begann für die UNIONvolleys sehr holprig. Von Beginn an war spürbar, dass mit Waldviertel ein Team von hoher individueller Qualität und Routine am Feld stand. Die Gäste setzten früh Druck auf, während Bisamberg nur schwer ins Spiel fand und den Satz deutlich abgeben musste.
Dominanter zweiter Satz der Gäste
Im zweiten Durchgang legten die Nordmänner noch einmal zu. Mit starken Angriffen, stabiler Annahme und hoher Konstanz ließen sie den Gastgebern kaum Möglichkeiten, selbst zu Punkten zu kommen. Der Satz ging klar an das Team aus dem Waldviertel, das seine Überlegenheit eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Steigerung im dritten Satz
Im dritten Satz zeigte sich schließlich ein anderes Bild. Die UNIONvolleys agierten deutlich stabiler, hielten das Spiel lange offen und konnten sogar kurz in Führung gehen. In den entscheidenden Momenten agierte Waldviertel jedoch abgeklärter und entschied auch diesen Satz souverän für sich.
Außenangreifer und Best Player Michael Pfeifer zeigte sich nach dem Spiel selbstkritisch, aber auch zuversichtlich: „Der Anfang war einfach nicht gut. Wenn wir schon früher die Leistung aus dem dritten Satz bringen, dann schaut das Ergebnis sicher anders aus. Wir wissen, dass wir mehr können.“
Leichter wird die Aufgabe für die UNIONvolleys in den kommenden Runden nicht. Dennoch ist man sich im Team einig, dass mehr möglich ist. Mit harter Arbeit, mehr Konstanz und dem gezeigten Potenzial aus dem dritten Satz will Bisamberg in den nächsten Spielen ein anderes Gesicht zeigen und alles daransetzen, die Leistung weiter zu steigern.
Bundesliga-Damen unterliegen Wildcats mit 0:3
Die Damenmannschaft starteten am selben Spieltag motiviert und engagiert in die Begegnung gegen die Wildcats, gegen die sie sich schlussendlich mit einem 0:3 geschlagen geben mussten. Während der erste Satz lange auf Augenhöhe verlief, fehlte jedoch in der entscheidenden Phase die nötige Durchschlagskraft, sodass der Durchgang knapp verloren ging.
Im zweiten Satz traten vermehrt Probleme im Spielaufbau auf, was vor allem durch eine steigende Anzahl an Eigenfehlern widerspiegelte und den Rhythmus der UNIONvolleys ins Wanken brachte. Trainer und Team versuchten mit mehreren Wechseln gegenzusteuern, jedoch gelang es nicht, die Kontrolle über das Spiel zurückzugewinnen. Die Wildcats nutzten ihre Chancen konsequent und setzten sich weiter ab.
Im dritten Satz lief schließlich kaum noch etwas zusammen. Die UNIONvolleys fanden nicht mehr zu ihrem Spiel, während der Gegner weiterhin druckvoll agierte. Am Ende mussten sich die UNIONvolleys Damen klar mit 0:3 geschlagen geben.
