Am 26. Oktober empfingen die UNIONvolleys Bisamberg Hollabrunn den TSV Hartberg in Hollabrunn. Nach der Begegnung mit dem Vizemeister UVC Ried wartete damit bereits der nächste starke Gegner auf die Gastgeber. Die UNIONvolleys mussten sich erneut mit 0:3 geschlagen geben. Die Satzergebnisse lauteten 14:25, 14:25 und 15:25.
Eigenfehler und hoher Servicedruck
Die UNIONvolleys waren zu Beginn aller drei Sätze nahe an Hartberg dran, konnten dieses Niveau jedoch nicht über den gesamten Satz halten. Zahlreiche Eigenfehler prägten das Spiel der Gastgeber. Hartberg agierte hingegen berechnend, ging kein unnötiges Risiko ein und erzeugte gleichzeitig genügend Druck, um die UNIONvolleys immer wieder aus ihrem Spielkonzept zu bringen. Besonders der druckvolle Service der Gäste erschwerte es den Hausherren, ihre taktischen Vorgaben konsequent umzusetzen. So gingen alle drei Sätze relativ deutlich an die Steirer.
Hartberg mit den erfolgreichsten Scorern
Auch bei den Topscorern dominierten die Gäste. Dorde Knezevic war mit 12 Punkten der erfolgreichste Angreifer der Partie. Eldin Demitovic erzielte 11 Punkte, Clemens Ecker steuerte weitere 10 Punkte zum Hartberger Erfolg bei.
Zum MVP des Spiels wurde Lamin Dionis gewählt. Die Auszeichnung als Best Player der UNIONvolleys erhielt Mittelblocker Sebastian Kokes.
Jetzt gilt der volle Fokus den kommenden Aufgaben
Mit den Begegnungen gegen die drei stärksten Gegner des Vorjahres liegt ein schwieriger Saisonstart hinter den UNIONvolleys. Nun gilt es, die Erkenntnisse aus diesen Partien mitzunehmen, die Eigenfehler zu reduzieren und nach dem intensiven Doppelwochenende gut zu regenerieren. Anschließend wollen die Bisamberger und Hollabrunner wieder voll angreifen und in den kommenden Spielen ihre Leistung über längere Phasen konstant abrufen.
Sebastian Kokes analysiert die Partie: „Wir waren am Anfang aller drei Sätze nah dran und konnten gut mithalten. Im Laufe der Sätze haben wir aber durch den hohen Servicedruck von Hartberg unsere Taktik nicht konsequent beibehalten können. Dazu kamen zu viele Eigenfehler, die es gegen einen so abgeklärten Gegner schwierig machen. Jetzt müssen wir gut regenerieren, unsere Fehler aufarbeiten und danach wieder voll angreifen.“
